K i n d e r g a r t e n B u r g l a u e r
K i n d e r g a r t e n   B u r g l a u e r

Wir sind für Sie da

Kath. Kindergarten Burglauer

St. Vinzenz Verein e.V.

Vinzenziusstraße 12

97724 Burglauer

Telefon

Rufen Sie einfach an unter

 

09733 - 1514 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

07:00 Uhr - 16:15 Uhr

Anmeldung

Aufnahmebedingungen

Die Aufnahme kann im Rahmen freier Plätze erfolgen.

Wir betreuen in der Regel Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt.

Aufnahmekriterien

Über die Aufnahme eines Kindes entscheidet im Einzelfall die Vorstandschaft des St. Vinzenzvereins im Einvernehmen mit der Leitung des Kindergartens.

Voraussetzung für eine Aufnahme ist, dass der Wohnsitz des Kindes Burglauer ist.

Ist der Wohnsitz des Kindes nicht Burglauer, muss zumindest ein Mietvertrag oder ein Grundstückskaufvertrag für Burglauer vorhanden sein.

Aufnahmezeitpunkt

 

Die Aufnahme erfolgt nach gewünschtem Eintrittsmonat. D. h. freie Plätze werden ab September vergeben und werden im Verlauf des Jahres bis zur maximalen Gruppengröße (Kindergarten 3x 20 Plätze, Kinderkrippe 2x 10 Plätze) aufgefüllt.

 

Anmeldeverfahren

 

  1. Im Downloadbereich und im Prospekthalter vor dem Büro im Kindergarten finden Sie unseren Anmeldebogen. Bitte lassen Sie uns diesen ausgefüllt zukommen. Wir nehmen dann Ihr Kind zum Wunschtermin auf die Warteliste auf.


 

  1. Im Frühjahr findet jährlich eine Info-Veranstaltung statt, zu der alle Eltern eingeladen werden, deren Wunschtermin für den Eintritt Ihres Kindes in Kindergarten oder Kinderkrippe im Zeitraum des folgenden Jahres liegt. Bei einer Hausführung lernen Sie den Kindergarten / die Kinderkrippe kennen und bekommen von der Kindergartenleitung Carmen Manger Informationen zu allem Organisatorischen. Außerdem bekommen Sie an diesem Termin die verbindliche Zusage für das Aufnahmedatum Ihres Kindes und den fertigen Vertrag zur Unterschrift.


 

  1. Ca. 6 Wochen vor dem ersten Tag in Kindergarten oder Krippe findet ein Gespräch mit Eltern und Gruppenleitung statt (Gruppenerzieherin meldet sich vorher, um Termin abzusprechen). Gemeinsam planen wir die voraussichtliche Dauer und den Ablauf der Eingewöhnungsphase. Außerdem freuen wir uns von Ihnen über die bisherige Entwicklung Ihres Kindes, seine Gewohnheiten und Vorlieben zu hören. Gerne erfahren wir auch über Gewohnheiten und Rituale in Ihrer Familie. Ebenso bekommen auch Sie Einblick in Abläufe, Termine, Wissenswertes innerhalb der Gruppe und habe Gelegenheit Fragen zu stellen. Dieser gemeinsame Austausch ist wichtig für die pädagogische Arbeit mit Ihrem Kind und um ihm den Übergang in Kindergarten/Krippe zu ebnen.


 

Ein kleines Buch mit Bildern aus unserem Kindergarten, dass Sie an diesem Tag mit nach Hause bekommen, kann Sie dabei unterstützen, Ihr Kind langsam und einfühlsam an den ersten Kindergartenbesuch heranzuführen.


 

  1. Ca. 3 Wochen vor dem ersten Tag können Sie mit Ihrem Kind für ca. eine halbe Stunde in den Kindergarten-/Krippenalltag hinein schnuppern, so dass auch Ihr Kind sich einen ersten Eindruck machen und die Bilder aus dem Kindergartenbuch live erleben kann.


 

  1. Der erste Kindergarten/Krippentag ist nun da! Eine spannende Zeit beginnt!


 

  1. Die Eingewöhnungsphase gestalten angelehnt an das Berliner Modell, welches 4 Phasen vorsieht und somit Eltern und Kind ermöglicht, sich schrittweise, behutsam begleitet in die neue Situation einzufinden. Bitte planen Sie sich 3 Wochen für die Eingewöhnung ein. In unserem Flyer „Elterninformation zur Gestaltung der individuellen Eingewöhnungsphase“ können Sie die einzelnen Phasen gerne genauer nachlesen.

 

Anmeldebogen
Anmeldebogen.pdf
PDF-Dokument [539.9 KB]

Elterninformation zur Eingewöhnungsphase

 

Elterninformation

zur Gestaltung der individuellen Eingewöhnungsphase

für Kinder in unserer Einrichtung

 

 

Liebe Eltern,

bald ist es soweit. Ihr Kind wird unsere Kindertageseinrichtung besuchen. Es wird hier neue Wege gehen, sich neue Räume aneignen, sich mit unbekannten Tagesabläufen und Gewohnheiten vertraut machen, viele neue Kinder kennen lernen und zunächst noch fremden Erwachsenen begegnen.

Für Ihr Kind sind diese vielen Schritte gleichzeitig bedeutsame Ereignisse. Es wird neugierig, aufgeregt, unsicher und vielleicht auch etwas ängstlich sein.

Damit Ihr Kind diesen Anfang erfolgreich gestalten und sich in unserer Einrichtung wohl fühlen kann, braucht es Begleitung, Orientierung und einfühlsamen Schutz durch uns Erwachsene.

 

Wir wollen - gemeinsam mit Ihnen – Ihrem Kind diesen Anfang erleichtern.

Daher beginnt für alle Kinder die Zeit in unserem Kindergarten mit einer sogenannten „Eingewöhnungszeit“, um gezielt den Kindern den Übergang von der vertrauten Familienwelt in die noch unbekannte Welt des Kindergartens zu erleichtern.

Den genauen Ablauf der Eingewöhnung können Sie auf der Rückseite dieses Flyers nachlesen.

Bis Ihr Kind sich mit der neuen Umgebung vertraut gemacht und eine vertrauensvolle Beziehung zu seiner Erzieherin aufgebaut hat, ist es notwendig, dass Sie Ihr Kind in der ersten Zeit begleiten und unterstützen.

Sie als Mutter oder Vater geben Ihrem Kind die Sicherheit, die es braucht, um sich auf das Neue erfolgreich einlassen zu können.

 

Außerdem haben Sie dadurch als Eltern die Möglichkeit, uns und den Tagesablauf unserer Kindertageseinrichtung kennen zu lernen. Gerne erfahren wir beim Gespräch mit der Gruppenleitung von Ihnen über die Entwicklung Ihres Kindes, seine Gewohnheiten und Vorlieben. Dieser gemeinsame Austausch ist wichtig für die pädagogische Arbeit mit Ihrem Kind.

 

Was Sie noch wissen sollten:

 

Dauer der Eingewöhnungszeit:

Die Dauer der Eingewöhnungszeit hängt vom Alter des Kindes und seinen Erfahrungen ab, die es mit anderen Menschen und mit bisherigen Trennungssituationen gemacht hat. Im Alter von 0 – 3 Jahren beträgt sie erfahrungsgemäß mindestens drei, ab 3 Jahren mindestens zwei Wochen. Manchmal können jedoch unvorhergesehene Situationen eintreten, die eine Verlängerung der Eingewöhnungszeit erfordern.

Je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes kann die Dauer der einzelnen Phasen der Eingewöhnung (siehe Rückseite) variieren.

Ihr Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnung!

 

 

Wichtig für Ihre Planung:

Für die Dauer der Eingewöhnung Ihres Kindes in unsere Einrichtung empfehlen wir, dass Sie sich zwei bis drei Wochen Zeit nehmen. Ihr Kind braucht während dieser Zeit Ihre Begleitung und Unterstützung. Sie geben Ihrem Kind die Sicherheit und den Schutz, den es braucht, um sich auf das Neue einlassen zu können.

 

Können Sie aus wichtigen Gründen die Eingewöhnung nicht selbst übernehmen, kann auch eine andere vertraute Person Ihrem Kind während dieser Zeit zur Seite stehen. Allerdings empfehlen wir möglichst keinen weiteren Wechsel der Begleitpersonen. Weiterhin bitten wir Sie, auch in den darauffolgenden Wochen Ihren Alltag darauf auszurichten, dass Sie kurzfristig erreichbar sind.

 

Achten Sie nach Möglichkeit darauf, dass die Eingewöhnung Ihres Kindes in den Kindergarten nicht mit anderen Veränderungen in Ihrer Familie zusammenfällt. Auch bitten wir Sie Ihren Urlaub so zu planen, dass Ihr Kind nicht während oder kurz nach der Eingewöhnungsphase eine längere Abwesenheitszeit von der Einrichtung hat.

 

Vertraute „Dinge“ von zu Hause wie Schmusetuch, Kuscheltier, Bücher, Bilder, Trinktasse oder ein Lieblingsspielzeug können für Ihr Kind während der ersten Zeit in der noch unvertrauten Umgebung sehr hilfreich sein. Bringen Sie diese also ruhig mit.

Informieren Sie uns bitte auch über Gewohnheiten und Rituale Ihres Kindes und Ihrer Familie.

 

Mit Ihrer Begleitung erleichtern Sie Ihrem Kind den Übergang in den Kindergarten. Dennoch kann es sein, dass die Vielfalt der neuen Eindrücke Ihr Kind während der ersten Wochen in der neuen Umgebung schneller als gewohnt ermüden lässt oder Ihr Kind ungewohnte Reaktionen zeigt. Machen Sie sich darüber keine Sorgen, denn Sie werden durch Ihre aktive Teilnahme erkennen, welche vielfältigen Entwicklungsaufgaben Ihr Kind in dieser Zeit vollbringt.

 

Weitere Fragen beantworten wir gerne. Sprechen Sie uns an. Nun wünschen wir Ihrem Kind und uns allen eine gelungene Eingewöhnungszeit.

Auf eine gute Zusammenarbeit,

 

Ihr KiTa-Team

 

 

 

Eingewöhnungskonzept

für Kinder unter drei Jahren

in Kindergarten und Kinderkrippe Burglauer

 

Die ersten drei Tage: Grundphase

 

Die Mutter oder der Vater kommt mit dem Kind möglichst immer zur gleichen Zeit zusammen in die Krippe, bleibt 1 Stunde zusammen mit dem Kind im Gruppenraum und nimmt danach das Kind wieder mit nach Hause.

 

Eltern verhalten sich eher passiv und drängen das Kind auf keinen Fall, sich von ihm zu entfernen.

Aufgabe der Eltern in dieser Phase ist es ein „sicherer Hafen“ für das Kind zu sein und dem Kind aufmerksam zu begegnen, ohne dabei zu lesen, zu stricken oder sich anders zu beschäftigen.

Die Erzieherin bahnt über Spielangebote vorsichtige Kontaktaufnahme an, ohne zu drängen und beobachtet das Verhalten zwischen Eltern und Kind.

 

In dieser Grundphase der ersten drei Tage wird kein Trennungsversuch unternommen!

 

Vierter Tag: Trennungsversuch

 

Ziel: es wird die vorläufige Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnungsphase getroffen

 

Der erste Trennungsversuch sollte auf keinen Fall am Montag erfolgen (dann erst am 5. Tag)

 

Einige Zeit nach Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Mutter/der Vater bewusst vom Kind, verlässt den Raum, bleibt aber in der Nähe im Gebäude.

 

 

 

 

Die Reaktionen des Kindes sind der Maßstab für die Fortsetzung oder den Abbruch dieses Trennungsversuches:

 

  • Gleichmütige, weiter an der Umwelt interessierte Reaktionen bis max. 30 Minuten Ausdehnung der Trennung.

  • Dies gilt auch dann, wenn das Kind zu weinen beginnt, sich aber rasch von der Erzieherin beruhigen lässt.

  • Wirkt das Kind nach dem Weggang der Mutter verstört oder beginnt untröstlich zu weinen, so muss die Mutter/der Vater sofort zurückgeholt werden.

 

Kürzere Eingewöhnung

Hinweise dafür sind z.B.:

Klare Versuche des Kindes selbst mit Belastungssituationen fertig zu werden und sich dabei nicht an die Mutter/den Vater zu wenden, eventuell sogar Widerstand gegen das Aufnehmen, wenige Blicke zum Elternteil und seltene oder eher zufällig wirkende Körperkontakte sprechen für eine kürzere Eingewöhnungszeit d.h. ca. 6 – 10 Tage.

 

Längere Eingewöhnung

Hinweise dafür sind z.B.:

Häufige Blick- und Körperkontakte mit dem Elternteil und das heftige Verlangen nach Rückkehr der Mutter/des Vaters beim Trennungsversuch am 4. Tag sind Anzeichen für die Notwendigkeit einer längeren Eingewöhnung d.h. ca. 2-3 Wochen

 

Mit dem nächsten Trennungsversuch muss einige Tage gewartet werden!

 

 

Stabilisierungsphase

 

Ab dem 4. Tag versucht die Erzieherin von der Mutter/dem Vater die Versorgung und das Wickeln des Kindes zu übernehmen und sich als Spielpartner anzubieten.

 

Die Mutter/der Vater überlässt es jetzt immer öfter der Erzieherin, auf Signale des Kindes zu reagieren und hilft nur noch, wenn das Kind die Erzieherin noch nicht akzeptiert.

 

Nur wenn das Kind sich beim Trennungsversuch am 4. Tag von der Erzieherin trösten lässt bzw. gelassen auf die Trennung reagiert, sollte die Trennungszeit am 5. Tag ausgedehnt werden.

 

Auch am 5. und 6. Tag ist die Anwesenheit der Mutter/des Vaters in der KiTa notwendig, damit sie/er bei Bedarf in den Gruppenraum geholt werden kann.

 

Wenn sich das Kind am 4. Tag nicht trösten lässt, sollte der Elternteil am 5. und am 6. Tag mit dem Kind wie vorher am Gruppengeschehen teilnehmen und je nach Verfassung des Kindes am 7. Tag einen erneuten Trennungsversuch machen.

 

 

Schlussphase

 

Der Elternteil hält sich nicht mehr in der KiTa auf, ist jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Situationen aufzufangen.

 

Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt.

Dies ist z.B. dann der Fall, wenn das Kind gegen den Weggang der Mutter/des Vaters protestiert (Bindungsverhalten zeigt), sich aber schnell von der Erzieherin trösten lässt und in guter Stimmung spielt.

 

 

(Quelle: INFANS, Berlin 1990)

 

 

 

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